Weiß der Staat alles besser?

Fotos © Kay Herschelmann

Staatseingriffe und Verbraucherschutz zwischen sinnvoller Marktregulierung und planwirtschaftlicher Bevormundung

Wie halten wir es mit Freiheit, Eigenverantwortung und Konsumentensouveränität? Stehen diese Prinzipien noch hoch im Kurs oder ziehen wir aus Bequemlichkeit einen mit guten Absichten ummäntelten Paternalismus vor – mit all seiner staatlichen Gängelung und Bevormundung?

Das Hinstupsen zu erwünschten Verhaltensweisen – neudeutsch: „Nudging“ – liegt offensichtlich im Trend. Hilft uns dieses neue Instrument, bei dem der Staat versucht, Erkenntnisse der Verhaltensökonomie bewusst zum Wohle der Konsumenten zu nutzen, vernünftiger, ressourcenschonender und gesünder zu leben? Wird es seiner verheißungsvollen Charakterisierung als „liberaler oder sanfter Paternalismus“ gerecht? Oder stellt es letzten Endes nur eine neue Verpackung für nicht immer transparente Bevormundungsversuche der Bürger durch die Politik dar? Und wer definiert überhaupt, was für uns „vernünftig“ ist?

Auf dem 4. Kadener Gespräch hat die Stiftung Marktwirtschaft am 4. März 2016 nach Gut Kaden nahe Alveslohe eingeladen, um mit Experten zu klären, wie zwischen Staatseingriffen und Verbraucherschutz, zwischen sinnvoller Marktregulierung und planwirtschaftlicher Bevormundung, abzuwägen ist.

Programm

Präsentation Prof. Dr. Lucia Reisch

Präsentation Prof. Dr. Jan Schnellenbach

Tagungsbericht

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